Hintergrundinformationen zu Johann Conrad Ulmer, Schaffhauser Reformator

Ulmertagung Schaffhausen 2019<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4559</div><div class='bid' style='display:none;'>47071</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Für die Fachtagung zum 500. Geburtstag von Johann Conrad Ulmer werden hier die verfügbaren Informationen gesammelt.
Doris Brodbeck,
Informationen zur Ulmertagung 28.-30. März 2019 in Schaffhausen

Online-Edition des Ulmernachlasses
Die Stadtbibliothek Schaffhausen und die Ministerialbibliothek der Schaffhauser Pfarrerschaft haben Rainer Henrich mit der online-Edition des Nachlasses von Johann Conrad Ulmer beauftragt.
Werkstattbericht zu Johann Konrad Ulmer von Rainer Henrich, Reformationshistoriker:

(Unterwegs bei Radio Munot, 24. September 2017)
Briefverzeichnis zu Ulmer (Datenbank):
http://rainer-henrich.ch/ulmerbriefe.php (in Arbeit)
ist gerne bereit weitere Hinweise zu geben.

Johann Conrad Ulmer (* 31. März 1519 in Schaffhausen; † 7. August 1600 ebenda)
Nachdem Johann Conrad Ulmer zweiundzwanzig Jahre in Lohr bei Würzburg gelebt und die Reformation eingeführt hatte, wurde er hierfür auch in seine Heimatstadt Schaffhausen gerufen. Er kam dem Ruf nach, unter anderem auch, weil er sich der Stadt verpflichtet fühlte. Sie hatte ihm über ein Stipendium nach einer Zeit in Basel auch das Studium in Strassburg und Wittenberg ermöglicht. Auf diese Weise hatte er alle grossen Reformatoren der Zeit und ihre Lehren kennenlernen können.
Ab 1566 wirkte er in Schaffhausen und richtete sein Augenmerk besonders auf die religiöse Erziehung der Jugend. 1569 erschien sein knapp gehaltener (und nicht unumstrittener) Katechismus in Frage- und Antwortform, bei dem er den Hauptstücken als Anhang je ein Lied zuordnete. Wo er kein geeignetes vorfand, griff er selbst zur Feder. Denn er war überzeugt, dass über den Gesang auch komplizierte Texte verinnerlicht und lange im Gedächtnis behalten werden können.
Dr. Ute Nürnberg, Dachsen

Obwohl Ulmer zu den weniger bekannten Reformatoren zählt, liegen ausreichend ältere historische und theologische Studien vor (s. den „Kurzen Abriss der Forschungsgeschichte“ sowie die Ulmer-Bibliographie im Anhang), die als Anknüpfungspunkt neuer Untersuchungen dienen können.

Maturaarbeit zu Briefen des Theologiestudenten Johannes Ulmer an seinen Vater Johann Conrad Ulmer:
Radio Munot "Unterwegs" 28.8.2016 (Salome Walz)
Reformationsjubiläum - Evang.-ref. Kirche des Kantons Schaffhausen - Bereitgestellt: 17.02.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch